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Profile der Jurisdiktionen




Anguilla

Anguilla befindet sich in der Karibik östlich von Puerto Rico und ist die nördlichste der Leeward Inseln. Ihr Status als Offshore-Zentrum ist vergleichsweise neu. Nichtsdestotrotz ist Anguillas Gesetzgebung modern, die Insel gilt als gute Jurisdiktion. Die Lage im Land ist stabil, das Kommunikationsnetzwerk ausgezeichnet. Anguilla hat keine Devisenkontrolle oder Doppelbesteuerungsabkommen.


Antigua

Antigua liegt in der Ostkaribik und ist ein exzellenter Standort für grenzübergreifende Geschäftstätigkeiten. Zusätzlich zu politischer und wirtschaftlicher Stabilität bietet Antigua eine Tourismusindustrie, die zu den blühendsten der östlichen Karibik zählt. Die Kombination von hochqualifizierten Fachkräften, moderner Unternehmensgesetzgebung, Steuergesetzgebung und striktem Vertraulichkeitskodex macht Antigua zu einem sehr attraktiven Umfeld für die Etablierung von Offshore-Gesellschaften.


Aruba

Aruba liegt nördlich von Venezuela in der Karibik. Früher Teil der Niederländischen Antillen, ist es seit 1986 unabhängig und von vergleichsweise jungem Offshore-Status. Die hauptsächlichen Offshore-Sektoren sind Banking, Lizensierung, Versicherung und Holdings. Tourismus spielt ebenso eine überragende Rolle in der Ökonomie Arubas. Die Finanzdienstleistungs-Infrastruktur ist gut entwickelt. Bekannt für seine strikten Anti-Geldwäsche-Gesetze, etabliert sich Aruba zunehmend als internationales Finanzzentrum.


Bahamas

Die Bahamas befinden sich in der Karibik vor der Südostküste Floridas, USA. Sie bestehen aus ca. 700 Inseln, Hauptstadt ist Nassau. Diese Inseln gehören zu den weltweit führenden Finanzzentren. Zusätzlich zu der vorausschauenden und fortschrittlichen Gesetzgebung wurden großzügige Anreize für ausländische Investoren geschaffen. Die Wirtschaft dieses stabilen, sich entwickelnden Landes ist stark von Tourismus und Offshore-Banking abhängig. Die Bahamas sind eine der ältesten parlamentarischen Demokratien der westlichen Hemisphäre, deren Politik- und Rechtssystem sehr dem des Vereinigten Königreiches ähnelt. Auf den Bahamas verbinden sich Stabilität von Wirtschaft und Währung mit exzellenter Infrastruktur für kommerzielle und industrielle Aktivitäten. Sie bieten hochqualifizierte und professionelle Buchhalter, Juristen, international tätige Banker und Treuhänder.


Belize

Belize befindet sich an der Karibikküste Zentralamerikas und ist unabhängiges, demokratisches Mitglied des Commonwealth. Seit seiner Unabhängigkeit von Großbritannien im Jahre 1981 herrscht eine stabile und demokratische Regierung. Mit der Einführung des International Business Companies Act 1990 gehört Belize zu den neuesten Karibischen Jurisdiktionen des Offshore-Marktes. Die flexible, an den Britischen Jungferninseln orientierte Gesetzgebung macht Belize zunehmend populär für Offshore-Firmensitze.


Bermudas

Die Bermudas bestehen aus einer Inselgruppe im Atlantischen Ozean vor der Küste Carolinas, USA. Sie bieten ein vorteilhaftes Umfeld für Geschäftstätigkeiten, da sie wirtschaftlich und politisch stabil sind. Diese Jurisdiktion ist sehr angesehen wegen ihrer Steuerneutralität und dem Fehlen von Devisenkontrollen für Unternehmen von Nichtansässigen. Zusätzlich zum blühenden Tourismussektor haben sich die Bermudas mit ihren modernen Firmengesetzen und dem gut entwickelten Finanzdienstleistungssektor in der Offshore-Industrie etabliert.


Britische Jungferninseln

Die Britischen Jungferninseln, im Ostkaribischen Meer gelegen, sind eine englischsprachige Kolonie des U.K. Die Inseln sind politisch stabil und verfügen über eine gut entwickelte kommerzielle und professionelle Infrastruktur. Seit der Einführung des International Business Companies Act im Jahre 1984 sind die Inseln eine bedeutende Unternehmenssitz-Jurisdiktion. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind über 300 000 IBC’s auf den Britischen Jungferninseln inkorporiert, die als Holdings, für Handel und Investitionen genutzt werden. Die Regierung hat die Gesetze, die die Bildung von Offshore-Banken auf den Inseln verbieten, verschärft und damit die Geldwäsche stark reduziert. Wegen ihrer sehr flexiblen und modernen Gesetzgebung sind die Britischen Jungferninseln im Offshore-Markt nun ausgesprochen beliebt.


China

Die Volksrepublik China liegt in Ostasien und wird östlich vom Pazifik begrenzt. Sie ist mit 1/15 der Landmasse das drittgrößte Land der Welt, die Einwohnerzahl beträgt 1/5 der Weltbevölkerung. Seit Einführung der “Politik der offenen Tür” und den ökonomischen Reformen der 1980er Jahre wächst die Wirtschaft in der Volksrepublik China dramatisch. Diese Politik ermutigt nicht nur ausländische Investitionen, sondern fördert auch den internationalen Handel. Im Dezember 2001 wurde China das 143. Mitglied der Welthandelsorganisation (WTO). Der Beitritt zur WTO bedeutet, dass sich China in das System des Welthandels mit dessen allgemein akzeptierten Regeln und Normen eingliedert. Der Zugang zur WTO hilft China, seine starken Wachstumsraten beizubehalten, zu denen ausländische Investitionen wesentlich beitragen. Im Jahre 2003 war China nach den USA die zweitgrößte Wirtschaft der Welt.


Cookinseln

Die Cookinseln gehören zu einer Inselgruppe im Südpazifik westlich von Tahiti und südlich von Hawaii. 1965 wurden sie durch den Cook Islands Constitution Act von 1964 selbständig, behielten aber enge Bindungen zu Neuseeland, das für außenpolitischen Angelegenheiten und die Verteidigung zuständig ist. Die Offshore-Branche ist hier seit 1981mit starken Wachstumsraten tätig und wird nur noch vom Tourismus übertroffen. Die Regierung unterstützt die kontinuierliche Entwicklung der Cookinseln zu einem führenden Offshore-Finanzzentrum. Die Cookinseln sind vom FATF für ihre Maßnahmen zur Durchsetzung des Money Laundering Prevention Act gelobt worden. Diese Inseln sind eine wohletablierte Jurisdiktion mit guten Kommunikationsgesetzen und ohne Devisenkontrolle.


Costa Rica

Costa Rica befindet sich in Mittelamerika zwischen Nikaragua und Panama. 1821 erlangte es seine Unabhängigkeit von Spanien. Es ist politisch stabil, seine Wirtschaft wächst. Die Haupteinnahmequellen bilden Elektronikexporte, Tourismus und Landwirtschaft, jedoch hat die Regierung beachtliche Schritte unternommen und Maßnahmen eingeleitet, um Anreize für ausländische Investoren zu schaffen. Es gibt keine bedeutenderen Barrieren für ausländische Investitionen oder das Ausführen von Profiten als die Erhebung von Abzugssteuern. Die Gesetzeslage ist fortschrittlich und bietet Unternehmen ein weites Spektrum von Strukturen, mit denen sie arbeiten können. Costa Rica ist keinen Doppelbesteuerungsabkommen beigetreten und hat keine Devisenkontrolle.


Dominica

Der Dominikanische Bund, auch Dominica genannt, ist eine Insel zwischen dem Karibischen Meer und dem Nordatlantik. Man darf sie nicht mit der Dominikanischen Republik verwechseln. Dominica gehört erst seit relativ kurzer Zeit zu den Offshore-Finanzzentren. Die Regierung hat Anreize für die Offshore-Finanzbranche geschaffen. Der Dominikanische Bund ist eine souveräne, unabhängige Jurisdiktion und nicht an Gesetze Großbritanniens oder der EU gebunden. Dominica entwickelt sich rasch zu einem erstklassigen Offshore-Finanzzentrum in der Karibik.


Hong Kong

Hong Kong liegt im Südchinesischen Meer und besteht aus einer Vielzahl von Inseln und einem Stück des chinesischen Festlandes. Wegen seiner geografischen Lage und seinem ausgezeichneten Hafen ist Hong Kong zu einem Brennpunkt des internationalen Handels geworden. Seit Juli 1997 ist Hong Kong eine Sonderverwaltungszone (HKSAR) der Volksrepublik China. Ziel ist es, die HKSAR und die Volksrepublik China als zwei separate Systeme mit jeweils eigener Regierung, Gesetzgebung und Wirtschaft weiterzuführen. Seine ausgezeichnete Infrastruktur, niedrige Steuersätze und minimale staatliche Regulierung haben es Hong Kong als Finanzzentrum ermöglicht, das Tor zum pazifischen und fernasiatischen Raum zu werden.


Isle of Man

In der Irischen See zwischen Britannien und Irland gelegen, ist die Isle of Man ein selbstverwaltetes Territorium innerhalb des Commonwealth. Diese Insel ist politisch stabil und fiskalisch unabhängig von der Europäischen Union (EU). Obwohl die Isle of Man nicht Mitglied der EU ist, profitiert sie doch von einer Beziehung zu ihr, die den freien Handelsgüterverkehr zwischen der Insel und den EU-Ländern erlaubt. Die Isle of Man verfügt über einen gut entwickelten Finanzdienstleistungs- samt starkem Banking- und Captive-Insurance-(Unternehmenseigenem-Versicherungs-)Sektor. Die Regierung der Isle of Man hat Steueranreize wie z.B. das Fehlen von Steuern auf Kapitaltransfer und Erbe sowie reduzierte Unternehmens- und persönliche Steuern eingeführt.


Kaimaninseln

Die Kaimaninseln (Cayman Islands) bestehen aus einer Gruppe von 3 Inseln, die zwischen Kuba und Mittelamerika im Karibischen Meer liegen. Mit über 600 Banken sind sie eines der größten Offshore-Banking-Zentren der Welt. Die Inseln sind politisch stabil und verfügen über eine etablierte kommerzielle Infrastruktur. Es gibt keine Devisenkontrolle, so dass Funds frei auf die Inseln und von den Inseln transferiert werden können.


Labuan

Das Bundesterritorium von Labuan setzt sich aus 7 kleinen Inseln vor der Nordostküste Borneos unweit von Brunei zusammen. Labuan ist ein politisch stabiler Teil Malaysias, die Verantwortung für seine Verwaltung liegt unmittelbar im Ressort des Premierministers. Im November 1989 hat die malaiische Regierung Labuan zum internationalen Offshore-Finanzzentrum erklärt, 1990 wurde der Offshore Companies Act erlassen. Die Regierung Malaysias hat bedeutende Summen für die Entwicklung Labuans zur Verfügung gestellt, die dafür gesorgt haben, dass das Territorium sich schnell zu einem der führenden Offshore-Zentren Asiens entwickelt. Ein weiterer Pluspunkt ist seine günstige Lage an den Haupschifffahrts- und -Flugrouten Asiens. Die Kombination von gut entwickelter Finanzdienstleistungsinfrastruktur sowie einer fortschrittlichen Wirtschaft macht Labuan zu einem ausgesprochen attraktiven Umfeld für die Etablierung von Offshore-Gesellschaften.


Liechtenstein

Das Fürstentum Liechtenstein liegt in Mitteleuropa zwischen Österreich und der Schweiz. Liechtenstein ist eine konstitutionelle Erbmonarchie mit einem Prinzen als Staatsoberhaupt und einem demokratisch gewählten Parlament. Liechtenstein ist ein politisch stabiler, moderner, demokratischer Staat. Banking und Finanzdienstleistungen gehören zu den wichtigsten Industriezweigen des Fürstentums. In dieser Branche wird Geheimhaltung sehr ernst genommen und jeder diesbezügliche Verstoß streng bestraft. Einer der stärksten Reize Liechtensteins liegt in seinen extrem flexiblen Unternehmensgesetzen, die die Gründung jeder Art legaler Organisation, die in irgendeiner Jurisdiktion der Welt gesetzlich anerkannt wird, erlauben. Niedrige Steuersätze und unkomplizierte Vorschriften für Gründungen haben ca. 74 000 Holdinggesellschaften angezogen, die für ca. 30% der Staatseinnahmen verantwortlich zeichnen. Liechtenstein hat sich zu einer wohlhabenden, hochindustrialisierten, freien Wirtschaft mit vitalem Finanzsektor entwickelt. Das Land ist Teil einer Zollgemeinschaft mit der Schweiz und Mitglied der European Free Trade Association (EFTA) und des europäischen Wirtschaftsraums (EWR). Seine geografische Lage, seine Einstellung zu Fragen von Innen- und Aussenpolitik, die gesetzlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen machen es hervorragend geeignet als Business-Zentrum. Die engen Beziehungen zur Schweiz verbunden mit der Mitgliedschaft in der European Economic Union Area (EEA) schaffen ein weites und potentiell gewinnträchtiges Aktionsfeld für Industrie, Handel, Finanzdienstleistungen und ausländische Investoren.


Malta

Malta befindet sich im Zentrum des Mittelmeeres südlich von Italien. Seit 1964 ist es unabhängig von Großbritannien und ein souveräner Staat von politischer, wirtschaftlicher und sozialer Stabilität. Die Republik Malta ist Mitglied der Vereinten Nationen, des Commonwealth sowie der Europäischen Union und bildet sowohl politisch wie kulturell einen integralen Bestandteil Westeuropas. Seine starke Infrastruktur, qualifizierte Arbeitskräfte und die ständig wachsende Anzahl von Banken haben mit Erfolg ausländische Investoren angezogen. Eine progressive Gesetzgebung ermöglicht die Registrierung von Internationalen Holdinggesellschaften (IHC) und Internationalen Handelsgesellschaften (ITC). Diese beiden Unternehmensformen sind dafür geschaffen, Vorteile aus den von Malta unterzeichneten Steuerabkommen zu ziehen und Steuerlasten sowie grenzüberschreitende Transaktionen zu erleichtern.


Marshallinseln

Eine Inselgruppe im Südpazifik zwischen Indonesien und Hawaii bildet die Marshallinseln. Die Republik Marshallinseln (RMI) wurde nach der Unterzeichnung des Compact of Free Association mit den USA 1986 zu einem unabhängigen Staat und 1991 Vollmitglied der Vereinten Nationen. Die Republik hat eine politisch stabile Regierung und ausgezeichnete Kommunikationssysteme. Der Zuwachs von Schiffsregistrierungen ist rasant, die Finanzdienstleistungs- und technologische Infrastruktur fortschrittlich. Die Bewegung von Funds wird durch keinerlei Devisenkontrollen überwacht.


Neuseeland

Neuseeland liegt im Südpazifik und besteht aus 2 großen und mehreren kleineren Inseln. Seit 1947 unabhängig, verfügt es über eine fortschrittliche Wirtschaft, deren Basis vor allem das Bankwesen und Finanzdienstleistungen bilden. Seit 1984 wurden grundlegende Strukturreformen durchgeführt, die die Wirtschaft liberalisierten. Im Zuge dieser Reformen wurden beispielsweise Zins- und Devisenkontrolle aufgegeben, so dass nun Kapital frei ins Land und aus dem Land fließen kann. Die Regierung hat verschiedene Änderungen eingeführt, um größere Investitionen in Neuseeland anzuregen. Die umfassenden Steueranreize unterstreichen die positive Einstellung der Regierung und machen Neuseeland zu einem der besten internationalen Finanzzentren.


Nevis

Die Insel Nevis liegt in der Ostkaribik und misst 93km². Früher hieß Nevis „Königin der Karibik“ und war die reichste und am stärksten entwickelte Insel dieser Region. Seit Erlangung der Unabhängigkeit 1983 ist das Land politisch stabil und wird nach dem Westminster-Modell und mit kontinuierlicher Politik regiert. Haupteinnahmequelle ist der Tourismus, gefolgt vom Offshore-Finanzservice. Heutzutage ist Nevis international vorwiegend als Treuhand- und Firmenjurisdiktion sowie als blühendes, traditionsreiches und modernes internationales Finanzzentrum anerkannt. Zudem genießt Nevis verlässliche Sicherheit, finanzielle Integrität und eine gut geplante, moderne Gesetzgebung.


Niederländische Antillen

Die Niederländischen Antillen, auf den Leeward- und Windwardinseln der Karibik gelegen, sind autonomer Teil der Niederlande, d.h. eine sich selbst verwaltende Föderation von 5 karibischen Inseln. Sie gelten als eine der stabilsten Demokratien der Region. Der Finanzdienstleistungssektor ist sehr fortschrittlich. Die wichtigsten Offshore-Sektoren sind Banking, Schifffahrt, Lizenzvergabe, Versicherung und Holdinggesellschaften. Es gibt ca. 70 Banken, von denen über 50 international sind. Der Fund-Managementsektor ist mit verwaltetem Vermögen in Höhe von ungefähr USD 60Mrd. gut etabliert, ebenso Trusts und Versicherungsgesellschaften.


Niue

Niue ist eine der größten Koralleninseln der Welt. Die Wirtschaft ist stark von Neuseeland abhängig, das 3 Flugstunden entfernt liegt. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt bilden die Verarbeitung einheimischer Früchte, der Verkauf von Sammelbriefmarken und der Tourismus 3 wichtige Einnahmequellen für Niue. Die größten Anstrengungen sind aber auf die Stärkung von Fremdenverkehr und Finanzdienstleistung ausgerichtet. Niue ist als Offshore-Jurisdiktion noch nicht allzu bekannt. Es bietet zusätzlich den beträchtlichen Vorteil absoluter Vertraulichkeit und Anonymität. Die Telekommunikation ist eine von Niues Schwächen. Es gibt keinen Hafen, nur einen Ankerplatz vor der Küste, weshalb sich Niue für Schifffahrt nicht eignet. Es existieren weder Devisenkontrollen noch Steuern auf Offshore-Profite. Niue hat keinerlei Doppelbesteuerungsabkommen unterzeichnet.


Panama

Die Republik Panama liegt in der Mitte des amerikanischen Kontinentes zwischen Costa Rica im Norden und Kolumbien im Süden. Panamas Banking- und Versicherungssektoren wachsen. Ausländische Investitionen werden auf keinerlei Weise beschränkt, Devisenkontrollen existieren nicht. Panama ist eines der ältesten Offshore-Zentren der Welt und verfügt sowohl über eine entwickelte Infrastruktur auf dem Sektor der Finanzdienstleistungen als auch über vorteilhafte Gesetze über Geschäftsgeheimnisse. Als etabliertes, steuerfreundliches Offshore-Zentrum für Investitionen und Finanzdienstleistungen besitzt Panama das weltweit führende Yacht- und Schiffsregister.


Puerto Rico

Puerto Rico ist eine Insel in der Karibik und wird häufig “Perle der Karibik” genannt. Die Qualität der Telekommunikation ist hoch, da das moderne System mit dem der Vereinigten Staaten verbunden wurde. Profis beschreiben die Wirtschaft Panamas häufig als eine der dynamischsten der Karibik. Der florierende Tourismus und verschiedene Industrien sichern auch weiterhin die ökonomische Stabilität des Landes. Durch politische Stetigkeit und ausgezeichnete Banking-Facilities ist Puerto Rico schnell zu einem fähigen Wettbewerber im Offshore-Markt geworden.


Seychellen

Die Seychellen umfassen eine Gruppe kleiner Inseln im Indischen Ozean nördlich von Madagaskar. Die Haupstadt Victoria liegt auf der Hauptinsel Mahé. Die Seychellen entwickeln sich dank der von Regierungsseite geschaffenen Anreize durch neu verabschiedete Gesetze zu einem der attraktivsten internationalen Offshore-Finanzzentren. Der Investment Promotion Act wurde 1994 erlassen, um Investitionen von außen zu unterstützen. Diese Jurisdiktion bietet absolute Vertraulichkeit und Anonymität und wird für diffizile Handelsoperationen empfohlen.Panama verfügt über ein ausgezeichnetes, modernes Telekommunikationsnetzwerk und fortgeschrittene professionelle und technologische Infrastrukturen.


Singapur

Die Republik Singapur liegt auf der Südspitze der Malaiischen Halbinsel. Strategisch günstig an der Hauptschifffahrts- und –Flugroute Asiens gelegen, verfügt Singapur über exzellente internationale Handelsbeziehungen. Das Land gehört zum britischen Commonwealth und ist seit 1965 unabhängig von Großbritannien, unterhält aber weiterhin enge Verbindungen zur englischen Krone. Offshore-Investoren werden gut bedient durch Repräsentanten der meisten führenden internationalen Banken, Finanzinstitute, Investmentmanagementfirmen, Buchhaltungs- und Rechtsberatungsunternehmen. Singapur ist auch eines der bedeutendsten internationalen Finanzzentren samt fortschrittlicher und reger Wirtschaft dank politischer Stabilität und ausgezeichneter professioneller und technologischer Infrastruktur.


St. Lucia

St. Lucia liegt in der östlichen Karibik. 1967 wurde es autonom und erlangte 1979 die völlige Unabhängigkeit als Mitglied des Britischen Commonwealth. Die Insel ist erst seit kurzem auf dem Gebiet der Finanzdienstleistungen aktiv, genießt aber einen tadellosen Ruf für seine strengen Gesetze über Lizenzvergabe und Regulierungen. Neben einer stabilen Demokratie bietet St. Lucia modernsten Telekommunikationsservice. Mit ihrer sich kontinuierlich verbessernden Infrastruktur und Technologie entwickelt sich die Insel zügig zu einem Hauptbusinesszentrum.


St. Vincent

St. Vincent und die Grenadinen (SVG) sind eine unabhängige und politisch stabile Nation im östlichen Teil des Karibischen Meeres nördlich von Trinidad und Tobago. Die Stärke dieser Jurisdiktion liegt zweifellos in ihrem Schutz der finanziellen Privatsphäre durch eine restriktive Gesetzgebung zur Geheimhaltungspflicht. Der Preservation of Confidential Relationships (International Finance) Act von 1996 schützt die Vertraulichkeit aller Informationen, die der Offshore-Finanzbehörde von SVG mitgeteilt werden. Der International Trust Act von 1996 stellt ausgezeichnete Mittel zum Schutz ausländischen Vermögens und zur strikten Wahrung der Geheimhaltung durch die Treuhänder zur Verfügung. Sowohl das Telekommunikationssystem als auch die Banking-Infrastruktur von SVG sind sehr gut. Die umfangreichen Gesetzesänderungen zum International Business Act von 1996 haben SVG einen Platz unter den führenden internationalen Offshore-Finanzzentren gesichert.


Tschechische Republik

Tschechien liegt in der geografischen Mitte Europas. Seine Nachbarstaaten sind Deutschland, Polen, die Slowakei und Österreich. Es ist Mitglied der Europäischen Union. Die Tschechische Republik kontrolliert strikt den Besitz von Immobilien durch Ausländer, jedoch nicht die Aktieninhabe (share ownership) an tschechischen Unternehmen. Eine tschechische Gesellschaft ist daher ideal, um Eigentum im Land zu erwerben und zu halten. Tschechien hat zwei Arten von Unternehmen: die Joint Stock Company und die Limited Liability Company. Diese beiden Firmentypen sind bei Aktivitäten ausländischer Unternehmen in Tschechien allgemein gebräuchlich.


Turks- und Caicosinseln

Die Gruppe der Turks- und Caicosinseln (TCI) liegt südöstlich der Bahamas im Karibischen Meer. Die Inseln sind politisch stabil und regieren sich seit in Kraft Treten der Verfassung 1976 selbst. Bis heute sind sie britische Kronkolonie. Die Turks- und Caicosinseln blicken mit Stolz auf ihre zwar kleine, aber dynamische Wirtschaft, deren Hauptpfeiler der Tourismus und die Offshore-Finanzbranche sind. Die Telekommunikationssysteme sind modern. Es gibt weder Devisenkontrollen noch Doppelbesteuerungsabkommen.


Vereinigtes Königreich

Das Vereinigte Königreich (UK) besteht aus England, Schottland, Wales sowie Nordirland und gehört als einer von 25 Mitgliedsstaaten zur Europäischen Union (EU). Das Vereinigte Königreich zählt zu den weltgrößten Handelsmächten und Finanzzentren. Obwohl nicht länger eine Steueroase im eigentlichen Sinne des Wortes, hat das Vereinigte Königreich doch niedrigere Unternehmenssteuersätze als andere EU-Länder. Außerdem hat es mehr Doppelbesteuerungsabkommen als jedes andere souveräne Land geschlossen, so dass eine UK-Firma als wichtiges Instrument bei der Steuerplanung dienen kann.


Vereinigte Staaten von Amerika

Die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) bestehen aus 52 unabhängigen Staaten, die eine Bundesrepublik auf der Grundlage der Verfassung bilden. Ihre Wirtschaft ist vielseitig und technologisch fortgeschritten. Der Gesamtwert ihrer Wirtschaftsproduktion nimmt den internationalen Spitzenplatz ein. Die Professionell Community der Investmentmanagementfirmen, Versicherungsgesellschaften, größeren internationalen Banken, amtlich zugelassenen Witrschaftsprüfer, Rechtsberater und Finanzanalysten ist gut vertreten. Doppelbesteuerungsabkommen sind einer der Gründe, aus denen ausländische Steuerbehörden die Vereinigten Staaten nicht generell als Steueroase betrachten. Die USA gedeihen auf Grund finanzieller und politischer Stabilität, exzellenter professioneller und technologischer Infrastruktur und bleiben weiterhin der weltweit mächtigste Nationalstaat.


Zypern

Zypern liegt strategisch wichtig an der Schnittstelle der Routen zwischen Westeuropa und der arabischen Welt. Der griechische Teil der geteilten Insel ist ein wohlhabendes Offshore-Finanzzentrum mit freier Marktwirtschaft und gehört der Europäischen Union an. Die Inselregierung hat bedeutende Steueranreize samt günstigen amtlichen Gebühren eingeführt. Zypern verfügt über den Vorteil von 27 Doppelbesteuerungsabkommen. Weiterhin ist es bekannt für seine effizienten Bankinfrastrukturen und effektiven Dienstleistungen in Rechtsfragen, Buchhaltung und Verwaltung, die von hoch qualifizierten Profis erbracht werden.